Die BG stimmte der Erhöhung der Eintrittspreise für die Bilsteinhöhle zu. Durch sie muss, im Gegensatz zu den Konkurrenz-Höhlen, auch der Wildpark mit finanziert werden, während die anderen Höhlen diese Last nicht tragen müssen. Dafür wird dem Besucher aber ein höheres Erlebnis geboten.
10.02.2009 Forstausschuss
Macht es Sinn, unseren städtischen Forst und die Allagener Forstbetriebsgemeinschaft zu fusionieren? Vielleicht gäbe es dann höhere Fördermittel, die in den Forstwegebau investiert werden könnten. Eine Überprüfung ist es jedenfalls wert.
Sorgen um die Qualität des Holzes im Belecker Nasslager braucht sich derzeit niemand zu machen. Auf unsere Nachfrage erklärte Forstleiter Henning Harth, die Qualität des Holzes sei sehr gut und ließe sich auch noch über 3 Jahre halten. Erfreulich: 5.000 Festmeter sind bereits fest vermarktet.
03.02.2009 Jugendhilfeausschuss
Eigentlich stand auf der Tagesordnung der Jugendhilfeausschusssitzung nur Haushaltsberatung an, dann wurde es aber lebhaft. Jugendliche der Stadt Warstein forderten am Rathaushintereingang, zu Musik tanzend und mit Transparenten versehen, die ihnen in vorheriger Sitzung zugesagte Mitwirkung an sie betreffende Themen ein. Zu Recht wie wir meinen. Wenn Jugendliche sich einmischen und für politische Gestaltung interessieren kann man sie nur unterstützen.
02.02.2009 Haupt- und Finanzausschuss
Schwerpunkt der Sitzung waren die Erläuterungen der Verwaltung zu einzelnen Teilbudgets des Haushalt, die in die Zuständigkeit des Ausschusses fallen. Einstimmig beschlossen die Mitglieder über die Vorlagen nicht abzustimmen, da noch Beratungsbedarf innerhalb der Fraktionen bestehe.
26.01.2009 Rat
Eine turbulente Sondersitzung des Rates auf Antrag der großen Anti-Gödde-Koalition. Während die CDU und SPD zum Schutz des Trinkwassers versuchen, sich per Vertrag mit der Steinindustrie zu einigen, lehnt die BG jeden Vertrag ab. Wir pochen auf die strikte Einhaltung bestehender Gesetze und Verordnungen sowie verstärkte Überwachung. Denn welcher Vertrag wurde bisher schon eingehalten?
Auch beim Thema "aktueller Stand der Verkehrsplanung" beharrten CDU und SPD auf ihrer Position, die B55n sei die einzige Lösung des Verkehrsproblems. BG-Bürgermeister Manfred Gödde forderte zusätzlich eine schneller realisierbare Lösung, z.B. durch eine Steinentlastungstraße. Bei dieser Forderung unterstützt ihn nicht nur die BG-Fraktion. Auch die Bezirksregierung Arnsberg bezeichnet - in Bezug auf die Feinstaubproblematik - genau diese Steinentlastungstraße als "Königsweg".
Wie so oft: Handfeste Argumente interessieren die schwarz-rote Koalition kaum. Selbst unser Antrag, die Vertragsverlängerung mit dem Leiter der Stadtwerke, Herrn Dr. Büscher, von der Tagesordnung zu nehmen, weil die Beschlussfassung des Rates sogar von Kreisrechtsdirektor Gockel bemängelt wird, wurde natürlich abgelehnt.