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Unverantwortliche Panikmache: Für BG hat Gesundheit der Schulkinder Vorrang PDF Drucken
Geschrieben von Jochen Köster   
Jochen KoesterStellungnahme der BG „Zusammenlegung der Grundschulen“

Die Gesundheit der Schulkinder hat absoluten Vorrang vor finanziellen Überlegungen. Das haben BG wie Bürgermeister Manfred Gödde stets gesagt. Aber eine solch richtige Aussage reicht der wahlkämpfenden SPD nicht. Hauptsache es geht gegen den Bürgermeister. Folgerichtig trieb sie ihn dann auch im Haupt- und Finanzausschuss in die Enge, als es um die Zusammenlegung der Grundschulen und speziell um den sofortigen Abriss des Pavillions an der Liobaschule ging.

Vor  knapp 14 Tagen im Schulausschuss war noch keine Dringlichkeit gegeben, den Pavillion umgehend abzureißen. Warum auch? Sowohl das Gesundheitsamt des Kreises (ansehen) als auch ein weiteres unabhängiges Gutachten (ansehen) haben nach vorsichtshalber durchgeführten Reinigungsmaßnahmen festgestellt: „Eine gesundheitliche Gefährdung durch Sporen in der Raumluft liegt nicht vor“. Mittlerweile ist die Pilzkonzentration eines Sporentypen im Pavillion sogar weit unter den Werten der Außenluft. Nach SPD-Logik müsste jetzt eigentlich der Aufenthalt auf dem Schulhof verboten werden.

Anstatt den betroffenen Eltern ihre Sorgen zu nehmen, werden gezielt Ängste um die Gesundheit der Kinder geschürt. Der Pavillion müsse umgehend abgerissen und sofort durch neue Container ersetzt werden. Und dass, obwohl keine gesundheitliche Gefahr besteht. Warum eigentlich? Laut Verwaltung kann man möglicherweise ganz auf den Pavillion verzichten, also auch auf das kostenträchtige Aufstellen neuer Container.

Im Schulausschuss  hieß es im SPD/CDU-Antrag noch so: Für einen Übergangszeitraum von drei Jahren ist ein optimales Nutzungskonzept unter Einbeziehung der bisherigen Standorte zu erstellen. Hierbei können auch Container einbezogen werden. Dem wurde einstimmig zugestimmt. Auch von der BG. Denn der von uns favorisierte Verwaltungsvorschlag einer sofortigen organisatorischen Zusammenlegung fand keine Mehrheit. Obwohl sogar die Schulkonferenzen der betroffenen Schulen eine sofortige Zusammenlegung fordern.

Wir von der BG finden es unverantwortlich, dass die SPD mit den Ängsten der Eltern und Kinder und auf Kosten der Allgemeinheit (Abriss und Neubau Pavillion/Container) auf Stimmenfang für die Kommunalwahl geht. Und was sagt der Partner in der großen Anti-Gödde-Koalition, die CDU, dazu? Die hüllt sich überwiegend in Schweigen.

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Köster

 
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