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Schulentwicklungsplan: keine Inszenierungen, sondern Alternativen sind gefragt PDF Drucken
Geschrieben von Andreas Kückmann   
Andreas Kueckmann.jpgZu einer Inszenierung der besonderen Art geriet die 21. Sitzung des Ausschuss für Schule, Soziales und Sport am 28.05.2009 im Pavillion der Lioba-Schule.

Die prominent vertretene große Anti-Gödde-Koalition (RM Lange (CDU), RM Koch, Weber (SPD) ; allesamt nicht orginal Mitglieder dieses Ausschusses) legte zu TOP3 „Schulentwicklungsplan der Stadt Warstein  für die Grundschulen in den Ortschaften Warstein und Hirschberg“ einen gemeinsamen Antrag vor.

Dieser wurde von RM Lange und Weber im Duett dem Ausschuss und den zahlreichst anwesenden Lehren, Eltern und Kindern vorgetragen.
Kernpunkte des Antrags waren:
 
1.)    Ablehnung des Verwaltungsvorschlags vom 12.05.09
2.)    Auflösung der drei Grundschulen in Hirschberg und Warstein
3.)    Bildung einer neuen, dreizügigen Grundschule bis spätestens 2012/2013 unter Beachtung des §27 und 81 der Schulordnung NRW
4.)    Intensive Einbindung der Eltern in den Entscheidungsprozeß
5.)    Möglichst optimale Weiterführung des bisherigen Schulbetriebs bis dahin 

Nach diesem publikumswirksamen, einstudierten Vortrag lehnten sich die Protagonisten entspannt zurück und erwarteten eine Gegenreaktion der BG.

Überraschenderweise kam diese aber nicht. Die BG ist nämlich einstimmig der Meinung, dass der vorgelegte Verwaltungsvorschlag zwar in weiten Teilen in die richtige Richtung zielt, hinsichtlich der knappen zeitlichen Zielvorgabe (30.06.2009) und der Bedeutung dieses Themas aber als überstürzt zu betrachten ist. Hier sehen wir die Gefahr, dass nicht alle möglichen Alternativen ausreichend beleuchtet werden können.
 
Weiterhin steht für die BG außer Frage, dass eine Neugestaltung des Schulentwicklungsplans nur unter Beachtung der geltenden Schulordnung NRW sowie der Vorgaben der Bezirksregierung Arnsberg und des Schulamtes für den Kreis Soest erfolgen kann.

Die Einbindung der betroffenen Eltern sowie der Lehrerschaft in den Entscheidungsprozeß im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten bedarf für die BG keiner gesonderten Erwähnung.

Als Bürgergemeinschaft unterstützen wir von je her die elementaren Interessen unserer Mitbürger. Hierzu zählt selbstverständlich auch die Gewährleistung einer möglichst optimalen Weiterführung des bisherigen Schulbetriebs.

Aus vorgenannten Gründen stimmte die BG bei der anschließeneden Abstimmung ebenfalls für den vorgelegten Antrag von CDU/SPD.

Andreas Kückmann
Sachkundiger Bürger BG-Warstein

 
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