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Jugendherberge Warstein: Machen Sie sich doch nicht lächerlich PDF Drucken
Geschrieben von Jochen Köster   
Jochen KösterWie mailte Gerrit Greiß (sachkundiger Bürger der BG): Ist doch wieder einmal bezeichnend für die "Warsteiner Kultur". Schon vor Wochen reden wir reden uns den Kopf "heiß", ob und wie die Jugendherberge ins Konjunkturprogramm aufgenommen wird. Der entsprechende BG-Antrag an den Rat wird abgelehnt. Ein einziger Kommentar in der Zeitung und alle "kippen um wie die Fliegen".

Deshalb nimmt die BG noch einmal Stellung per Leserbrief:

Zeitungslesen bildet. Nach und nach entdecken alle Parteien die Jugendherberge im Bilsteintal. Noch in der Haupt- und Finanzausschusssitzung am 6. April wetterte die Belecker Ortsvorsteherin Elke Bertling (CDU) sinngemäß: Herr Köster, machen Sie sich doch nicht lächerlich. Geld ausgeben für ein Gebäude, das niemand benutzt ...

Warum die sonst eher ruhige CDU-Ratsfrau plötzlich laut wurde? Vielleicht war der schriftliche Antrag der BG vom 31. März nur schwer verständlich formuliert. Er lautete: Gelder für die akut vom Verfall bedrohte ehemalige Jugendherberge aus dem Konjunkturpaket zu reservieren. Aus BG-Sicht soll das historische Gebäude in ein finanzierbares, schnell umsetzbares Gesamtkonzept für das Bilsteintal eingebaut werden. Es ist aller höchste Zeit, sich von hoch trabenden Konzepten a la „Bilsteinzeit“ endgültig zu verabschieden.

Dieser BG-Antrag wurde mit 8:10 Stimmen abgelehnt. Nach dem das Thema verstärkt in der Öffentlichkeit diskutiert wird, scheint sich das Blatt zu wenden. Ende gut - alles gut?

Mit freundlichen Grüßen
Jochen Köster
Vorsitzender BG-Fraktion Warstein
 
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