| Gesundheit geht vor: Elisabeth Wiese setzt sich für Rangeanwohner ein |
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| Geschrieben von Redaktion | |
Besonderen Belastungen sind die Anwohner der Warsteiner Range ausgesetzt, weil die breit ausgebaute Straße die einzige Verbindung zu Steinbrüchen und Gewerbegebiet im Bereich Enkerbruch ist. Damit nicht genug, viele Anwohner leiden auch unter dem Industriegleis der WLE, welches hauptsächlich dem Steinabtransport dient und zum Teil direkt an Haus oder Garten vorbeiführt. Die Westfalenpost berichtet:Die BG-Ratsfrau und Ortsvorsteherin Elisabeth Wiese will sich für die Einwohner der Rangestraße stark machen. Nur einen Steinwurf entfernt verläuft eine Zugstrecke Richtung Gewerbegebiet. Die Lärmbelästigung und der verursachte Dreck machen den Bewohnern sehr zu schaffen. Die Einwohner der Rangestraße können die ständige Lärmbelästigung kaum noch ertragen. Seit Jahren leiden sie unter der Zugstrecke Richtung Steinbruch. Nur einen Steinwurf von ihren Häusern entfernt verläuft sie. Ortsvorsteherin Elisabeth Wiese will sich für die Betroffenen stark machen und hat bereits mit der Westfälischen Landeseisenbahn telefoniert: „Herr Struckmann von der WLE hat mir versprochen, dass Die Lokführer angehalten werden, die Geschwindigkeit von 15km/h einzuhalten”. Gisela und Rudolf Rössner wohnen direkt neben den Schienen und werden jede Nacht von dem Lärm der vorbeifahrenden Waggons aus dem Schlaf gerissen. „Die Züge fahren bis 1 Uhr nachts. Nicht nur das Rattern stört. Der Dreck ist noch viel schlimmer”, erklärt Gisela Rössner. Erschüttert deutet sie auf die Häuserwand:„Die ist mittlerweile kaffeebraun. Ich kann abdichten so viel ich will, der Rost, der durch den Abrieb an den Schienen entsteht, verdreckt alles”. Auch andere Nachbarn machen ihrem Unmut Luft.„Die Lokführer sitzen doch mit den Füßen auf dem Steuer. Ich höre schon beim Rangieren, welcher Lokführer es ist. Einige fahren langsam, andere bremsen wie verrückt und lassen die Wagen aneinander knallen”, beschreibt Bewohner Hubert Sina den Lärm. Ortsvorsteherin Elisabeth Wiese möchte noch zwei weitere Dinge verändern: „Die nivellierenden Kanaldeckel müssen 2cm angehoben werden, damit sie nicht mehr so laut klappern wenn die LKW über sie fahren.” Auch hier hat sie schon beim Betriebshof nachgehackt. „Die Deckel müssen alle überprüft werden. Man sieht aber den guten Willen der Stadt, da sie bereits ein Schlagloch in der Rangestraße gestopft haben.” Ein weiteres Problem sind die mit laufenden Motor vor den Einfahrten parkenden LKW und der Feinstaub. „Wir stellen schon unser Privatauto vor der Einfahrt ab, um den Platz zu belegen. Nur leider habe ich dafür schon ein Knöllchen bekommen”, sagt Dirk Grundhoff. „Wir können alle nicht schlafen. Ständig hört man das Bollern der Kanaldeckel oder die Motoren der LKW. Sie fahren hier auch nicht die vorgeschriebenen 30km/h sondern bis zu 80 km/h.”, betont Verena Grundhoff. Die Gesundheit der Anwohner geht nach Elisabeth Wiese (BG) vor. Die von dem LKW und Zugverkehr gleich zweimal gebeutelten Anwohner hoffen auch eine schnelle Verbesserung ihrer Lage. (Quelle: Westfalenpost Warstein, 27.08.2009) Antwort von Herrn Dipl.-Verwaltungsbetriebswirt Manfred Ries (WLE) an Ortsvorsteherin Elisabeth Wiese (BG): Die Lokführer sind jetzt angewiesen, auf der Strecke der Industriebahn der Stadt Warstein bis zur Hohen Liet die Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h einzuhalten. Zuwiderhandlungen können personelle Konsequenzen haben. Die schriftliche Anordnung müssen die Lokführer erst einmal bis zum 31.12.2009 zu den Anordnungsbüchern nehmen. Bei nächster Gelegenheit werden stichprobenweise die Fahrzeugdaten einzelner Lokomotiven ausgelesen und ausgewertet. Über das Ergebnis und über das weitere Procedere wird zeitnah informiert. Ortsvorsteherin Elisabeth Wiese (BG) zu den Ergebnissen des Treffens mit den Rangeanwohnern: "Ich denke die Ergebnisse meines Einsatzes sind ein positiver Schritt in die richtige Richtung. Man sieht, es wird schon etwas unternommen, damit die Anwohner zu ihrem Recht kommen. Auch die wackelnden Kanaldeckel sind inzwischen provisorisch wieder hergerichtet worden. Somit ist diese Lärmquelle nicht mehr ganz so intensiv. In Kürze soll ein Teilstück von 20 m gefräst werden, damit der Kanaldeckel vernünftig liegt." |
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Besonderen Belastungen sind die Anwohner der Warsteiner Range ausgesetzt, weil die breit ausgebaute Straße die einzige Verbindung zu Steinbrüchen und Gewerbegebiet im Bereich Enkerbruch ist. Damit nicht genug, viele Anwohner leiden auch unter dem Industriegleis der WLE, welches hauptsächlich dem Steinabtransport dient und zum Teil direkt an Haus oder Garten vorbeiführt. Die Westfalenpost berichtet: