| Für die Gesundheit der Bevölkerung: Steinverkehr muss aus der Stadt |
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| Geschrieben von Manfred Gödde | |
Warstein und Suttrop ersticken im Staub. Die Messwerte des Messcontainers haben bis heute 24 Überschreitungen der Höchstwerte ausgewiesen. Im Jahr sind insgesamt 35 Überschreitungen zulässig. Der Messcontainer bleibt bis auf Weiteres in Warstein. Bis 2011 müssen die vorgeschriebenen Werte eingehalten werden. Laut Staubinhaltsanalyse kommen 90 % der Feinstäube aus den Steinbruchbereichen. Neben massiven Verbesserungen zur Staubvermeidung an den Brecher- und Verladeanlagen (Lkw und WLE) zum Beispiel durch eine Waschstraßen wurde seitens der Bezirksregierung auch die Frage gestellt, ob es möglich sei, den Lkw-Verkehr aus den Wohngebieten herauszuleiten. Als Bürgermeister sage ich klar und deutlich: Ich möchte mit meinem Vorschlag für eine Steinentlastungsstraße, Industriestraße oder neue Anbindungsstraße an die Industriegebiete im Warsteiner Osten nicht als Verhinderer der B55n dargestellt werden. Wenn alle Beteiligten (Stadt, Steinindustrie, Bezirksregierung, Land NRW und EU) bereit sind, gemeinsam zu versuchen eine schnelle Lösung zu finden, bevor die B55n sowie die Suttroper Ortsumgehung gebaut ist, wird es uns gelingen, die Feinstaubbelastung zu senken und damit etwas für die Gesundheit und die Wohnqualität der Menschen zu tun. Die bestehenden Gesetze und Vorschriften müssen eingehalten werden. Mit dieser von mir als Bürgermeister aber auch schon seit ca. 10 Jahren von der BG vorgeschlagenen Straßenführung würde die Kernstadt Warstein/Suttrop und in Belecke er gesamte Lanferbereich von Stein-Lkw und damit von Staub und Lärm entlastet. Eine Belastung anderer Ortsteile, auch auf Rüthener Stadtgebiet, erfolgt nicht. Der Zubringer zum Warsteiner Osten beginnt bei Sägewerk Fisch und führt weiter durch das Kattensiepen und auf die alte Zufahrt in Richtung Betrieb Weiken vor dem Ostfeld in Suttrop über Anfüllungen im Bruch und über teilweise noch zu stabilisierende vorhandene Straßen ins Gebiet Enkerbruch und Steinbrüche. Dieser Verlauf der Entlastungsstraße hat – laut Leserbrief von Herrn Vollmer -mit dem Abbau in der Tiefe nichts zu tun! Es kann nicht sein, dass in den nächsten Jahrzehnten weiterhin die Steintransporte durch die Wohngebiete geleitet werden. Mir als Bürgermeister aber auch der Bezirksregierung und den anderen zuständigen Behörden geht es um die Gesundheit der Menschen. Manfred Gödde |
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Warstein und Suttrop ersticken im Staub. Die Messwerte des Messcontainers haben bis heute 24 Überschreitungen der Höchstwerte ausgewiesen. Im Jahr sind insgesamt 35 Überschreitungen zulässig. Der Messcontainer bleibt bis auf Weiteres in Warstein. Bis 2011 müssen die vorgeschriebenen Werte eingehalten werden.