| Feinstaub: Sprühanlage schützt den Container und nicht die Bevölkerung |
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| Geschrieben von Lothar Bräutigam | |
Der Bauausschuss besichtigte gestern die Besprühungsanlage für den Messcontainer am Rangetriftweg. Schade, dass dabei nicht viele Bürger anwesend waren. Dieses muss man eigentlich mal gesehen haben: da wird auf 50 Meter die Strasse besprüht damit der Feinstaub nicht am Container gemessen werden kann! Dies ist natürlich im Interesse der Steinindustrie als Verursacher, daher hat Westkalk ja auch großzügig die Investitionskosten übernommen – Folgekosten gehen natürlich zu Lasten der Stadt. Erwin Koch meint: „das sollten uns die Bürger wert sein“ – ok wenn das unserem Schutz dienen würde, aber hier wird nur der Container geschützt. Der gefährliche Feinstaub bleibt jedoch in der Stadt, er wird nur nicht mehr gemessen. Diese Entwicklung war schon in der letzten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am 19. August absehbar. Dort wurde die Steinentlastungsstrasse von CDU und SPD abgeschmettert, da diese kurzfristig das Feinstaubproblem nicht lösen kann. Franz-Bernd Köster (CDU und Westkalk) erklärte, dass keine Straßenmaßnahme hierfür geeignet ist - da dies bis 2011 nicht realisiert werden kann. Also hatte man sich seitens der Steinindustrie mit den Behörden in Arnsberg und Soest abgestimmt, dass durch Berieselung der Container-Umgebung die Feinstaubwerte reduziert werden sollen. Es ist doch ein starkes Stück, wenn seitens des RP in Arnsberg als zuständiger Behörde erklärt wird, es sei nur wichtig die Messwerte am Container unter der zulässigen Grenze zu halten, damit Strafen der EU vermieden werden. Also mal rasch Kulisse machen, die Werte stimmen dann und alles ist wieder gut. Aber wir Warsteiner müssen dann weiter mit den Gefahren und Problemen leben. Da kann die Steinindustrie als Dreckschleuder in Warstein ja wieder jubeln. Lothar Bräutigam |
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Der Bauausschuss besichtigte gestern die Besprühungsanlage für den Messcontainer am Rangetriftweg. Schade, dass dabei nicht viele Bürger anwesend waren. Dieses muss man eigentlich mal gesehen haben: da wird auf 50 Meter die Strasse besprüht damit der Feinstaub nicht am Container gemessen werden kann!