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Dringlichkeitsantrag: Aus Kostengründen Schwimmbad-Außenbereich überprüfen PDF Drucken
Geschrieben von Redaktion: Jochen Köster   
Dringlichkeitsantrag auf Überprüfung der Öffnungszeiten des Allwetterbad-Außenbereichs

Jochen KösterDie BG-Fraktion beantragt, die Öffnungszeiten des Allwetterbad-Außenbereichs aus wirtschaftlicher Sicht zu überprüfen und den Außenbereich ggf. im Winter zu schließen.

Begründung: In der Ratssitzung am 29.12.2009 hat nach Anfrage von Ortsvorsteherin Elisabeth Wiese Stadtwerke-Chef Dr. Büscher bestätigt, dass  abends nach Schließung des Allwetterbades das Außenbecken regelmäßig abgeplant werde. Zusätzlich würde auch tagsüber abgeplant, wenn die Außentemperatur -3° unterschreite. Diese Maßnahme diene der Energieeinsparung.

Und genau hierzu meinen viele Politiker sich zu erinnern, dass es einen Beschluss gäbe. Laut Sitzungsprotokollen gibt es aber wohl keinen förmlichen Beschluss, auch wenn über dieses Thema schon seit Jahren diskutiert wird.

Am  1.6.2010 berichtet Dr. Büscher: Die Prüfung des Außenbeckens des Allwetterbades hat ergeben, dass beim Schott technisch nachgebessert werden muss, damit im Winter eine Trennung möglich ist.

Das Schott ist immer noch defekt, wie unsere heutige Anfrage bei den Stadtwerken ergab. Folglich gelangt auch diesen Winter noch heißes Badewasser ungehindert in den frostigen Außenbereich.

Immerhin war man sich augenscheinlich bis zu diesem Zeitpunkt einig, den Außenbereich wintertags zu schließen, also  Schott zu und Wasserfläche abdecken. Der Bürgermeister versichert zwar dies geschehe auch. Nur sei die Abdeckung grau und deshalb nachts nicht zu sehen. Aber nicht nur ich kann versichern, dass die Abdeckung z.B. mehrfach in der letzten Woche bei minus 8 Grad weder tags noch nachts angebracht war.

Am 8.7.2010 relativiert Dr. Büscher seine bisherigen Aussagen: Die Politik habe die Stadtwerke beauftragt, zu prüfen, ob das Außenbecken des Allwetterbades im Winter außer Betrieb genommen werden könne (gibt es also doch einen Beschluss?). Nach Aussage des Architekten sei die Außerbetriebnahme technisch vorgesehen und möglich. Die eingesparten Energiekosten würden z. Z. noch ermittelt. Erst danach könne unter Berücksichtigung des organisatorischen Aufwandes und des Abschreckungseffektes auf die Kunden die Gesamtwirtschaftlichkeit einer solchen Maßnahme beurteilt werden.

Vielleicht ist es aus Kostensicht ohnehin besser, statt täglich anhand der Temperatur festzulegen, ob der Außenbereich geschlossen wird oder nicht, eine grundsätzlichere Lösung zu bevorzugen: In den Wintermonaten von … bis … bleibt der Außenbereich grundsätzlich geschlossen.

Hier muss angesichts des Haushaltslochs dringend eine verbindliche Regelung beschlossen werden.

Für die BG-Fraktion Warstein

Mit freundlichen Grüßen
Jochen Köster
 
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