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BG fordert: Befreit Warstein von den Schrott-Immobilien PDF Drucken
Geschrieben von Lothar Bräutigam   
Braeutigam Lothar.jpgDas „Denkmal“ Haus Schöne im Möhnetal steht immer noch als Ruine im Möhnetal. Wie lange noch? Unser Bürgermeister sagte im Pressegespräch zum Jahresende man warte noch auf die Genehmigung der Denkmalpfleger aus Münster. Wie lange will die Verwaltung noch warten?

In der Sitzung des Rates am 5.11.2012 und in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am 13.12.2012 habe ich dieses Thema mehrfach angesprochen und eine Vorlage zu den Schrott-Immobilien in Warstein gefordert – ohne erkennbare Reaktion oder Maßnahmen der Verwaltung. Dabei habe ich auch auf die Nachbarn in Anröchte verwiesen.

Dort ist man schneller mit der Umsetzung: es wurden mindestens 2 schrottreife Denkmäler abgerissen. In einem Fall hat man den „Experten“ in Münster eine Frist gesetzt, dann kam der Bagger. So schnell kann es also gehen, warum nicht in Warstein? Hier wartet und wartet man auf Antworten aus Münster obwohl jeder „Blinde mit Krückstock“ für das besagte Denkmal im Möhnetal die Sinnlosigkeit des Erhalts einer solchen Ruine als Denkmal erkennen kann.

Vielleicht gibt es in Warstein und Münster keine Blinden, die dies erkennen können – oder sind dort Blindschleichen am Werk? Frau Leitner aus dem Warsteiner Rathaus mit Wohnsitz in Anröchte hätte aus der Heimatstadt doch auch schon die dortigen Erkenntnisse umsetzen können. Aber man wartet, wie lange noch?

Es muss also in Warstein etwas geschehen um unser Stadtbild von Schrott-Denkmälern zu befreien.

Aber das bringt die Verwaltung selbst nicht auf die Reihe. Also werde ich nach Vorlage der angeforderten Liste im Rat entsprechende Anträge stellen. Denn der Rat hat als oberstes Gremium in Warstein früher beschlossen einzelne Häuser in die Denkmalliste einzutragen. Wenn diese mittlerweile schrottreif geworden sind können solche Häuser auch kein Denkmal mehr sein – die sind jetzt Schandflecke im Stadtbild. Also sollte der Rat selbst beschließen die Schrott-Immobilien aus der Denkmalliste zu streichen, da die Verwaltung dies selbst nicht schafft. Auch wenn dies rechtlich wohl beanstandet wird müssen wir als verantwortliche Politiker handeln und die Verwaltung zum Handeln zwingen.

Denn sonst passiert nichts. Wir lassen uns doch nicht von Denkmal-Experten aus Münster gängeln und Objekte erhalten die tatsächlich keine Denkmäler für zukünftige Generationen sind – auf Schrott können wir gerne verzichten.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Bräutigam
Ratsmitglied BG Warstein
 
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