| BG bleibt dabei: Keine Zustimmung für millionenschweren Betonklotz |
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| Geschrieben von Jochen Köster | |
Um es vorweg zu sagen und Spekulationen entgegenzutreten: Die BG-Fraktion bleibt dabei, von uns wird es keine Zustimmung für einen millionenschweren, das Stadtbild zerstörenden Betonklotz in Warstein geben. Wir haben dem – unter Ausschluss der BG – von der CDU, SPD und WAL ausgearbeiteten Beschlussvorschlag zugestimmt, weil wir die dringend notwendige städtebauliche Entwicklung der Kernstadt selbstverständlich begrüßen. Der vom Rat gefasste Beschluss ist keine endgültige Entscheidung für oder gegen den Bövingloh-Wahnsinn.Gegen die geforderte Wirtschaftlichkeitsberechnung und Verträglichkeitsprüfung ist deshalb nichts einzuwenden. Ich frage mich nur, welche der zig vorliegenden Aussagen und Berechnungen dann die richtige ist? Was hat sich übrigens seit der BG-Stellungnahme vom Juni geändert, als wir feststellten: Schon kurz nach dem Ausschuss (5. Mai 2011) macht der Investor Bövingloh unmissverständlich klar, dass es mit ihm keine „Neue Mitte“ ohne Rathausabriss gibt. Bislang ist diese endgültige Position der Öffentlichkeit wohl kaum bekannt. Seit einer interfraktionellen Sitzung am Montag (6. Juni 2011) darf aber dieses nun Jedermann wissen. Und auch, dass weiter nach einer Lösung gesucht wird, die da sinngemäß lautet: Neue Mitte mit neuem Rathaus, aber finanziell für die Stadt darstellbar. Es folgt nun also eine zweite Rechenwelle mit schön- und kaputtrechnen. Irgendwann wird’s schon passen. Allen ist klar, dass in Warsteins Mitte etwas passieren muss. Aber wir wissen auch, dass wir mit einem Beschluss auf Jahrzehnte hinweg in Warstein leben müssen, sowohl städtebaulich als auch finanziell. Deshalb: sollte nicht endlich die Öffentlichkeit informiert und dann ergebnisoffen ein gemeinsamer Weg gefunden werden? Ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob es mehr Neuberechnungen (4?) oder Versprechungen des Bürgermeisters (5?) gab, die Bürger endlich in die Entscheidungsfindung einzubinden. In einem bin ich mir aber sicher: an den Fakten, auch den Berechnungen, hat und wird sich aus jetziger Sicht nichts Entscheidungsrelevantes ändern (können). Bestimmte Kreise wollen die stets gleichen Fakten dem Bürger nur anders verpackt bzw. „optimiert“ verkaufen. Mit freundlichen Grüßen Jochen Köster |
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Um es vorweg zu sagen und Spekulationen entgegenzutreten: Die BG-Fraktion bleibt dabei, von uns wird es keine Zustimmung für einen millionenschweren, das Stadtbild zerstörenden Betonklotz in Warstein geben. Wir haben dem – unter Ausschluss der BG – von der CDU, SPD und WAL ausgearbeiteten Beschlussvorschlag zugestimmt, weil wir die dringend notwendige städtebauliche Entwicklung der Kernstadt selbstverständlich begrüßen. Der vom Rat gefasste Beschluss ist keine endgültige Entscheidung für oder gegen den Bövingloh-Wahnsinn.