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Beutler-Nachfolge: heimische Experten statt teuerer, eierlegender Wollmilchsäue PDF Drucken
Geschrieben von Jochen Köster   
koester.jpgCDU und SPD suchen bereits seit geraumer Zeit sowohl einen Bürgermeisterkandidaten (SPD schon seit September 2013) als auch einen Nachfolger für Kämmerer Florian Beutler. Beide Positionen müssen im September 2015 neu besetzt werden. Für den neuen Kämmerer und/oder auch den neuen Beigeordneten soll ein "gemeinsames" Profil erstellt werden. Zu den öffentlichen Aussagen und dem Anforderungsprofil der CDU/SPD stellt BG-Fraktionsvorsitzender Jochen Köster fest:

Stellungnahme zu interfraktioneller Suche nach Beigeordnetem

Fraktionsübergreifend versucht eine CDU/SPD-Gruppe also, ein Profil für die Nachfolge von Kämmerer Florian Beutler festzulegen. Wir, die BG, gehören nicht zu dieser Gruppe. Und zwar aus guten Gründen.

Warum sollte der in Kürze scheidende Rat dieses Profil festlegen? In wenigen Wochen wird ein neuer Rat gewählt. Und dessen Aufgabe ist es dann, die Zukunft Warsteins im Sinne der Bürger zu gestalten.

Der neue Rat wird bestimmen, gleichwohl dürfen natürlich Vorschläge gemacht werden.

Ich halte allerdings wenig vom bisherigen Vorschlag der CDU/SPD-Suchgruppe. Wie formulierte es Erwin Koch (SPD): „Beim Kämmerer geht es zukünftig aber um mehr, als die Finanzverwaltung, angesichts der großen städtebaulichen Entwicklungen“.

Als ob die Probleme Finanzen und Städtebau neu wären!

Wird da mal wieder die eierlegende Wollmilchsau gesucht? Wurde rein gar nichts aus der letzten Suche gelernt? Müssen erst wieder zigtausende Euro für einen Headhunter ausgegeben werden? Es gibt solche Alleskönner nicht. Erst recht nicht für das Gehalt, was wir einer solche Person bieten könnten. So war es damals, so ist es heute. Fragt mal in Lippstadt nach, die lernen das gerade.

Warum machen wir als Stadt im Nothaushalt nicht aus der Not eine Tugend? Die Warsteiner Verwaltung hat ausreichend hoch qualifizierte Mitarbeiter: Zum einen haben wir einen hervorragenden Stadtplaner. Hätte man diesen vorab gefragt, so wären wir mit der Neuen Mitte heute wesentlich weiter.

Und zum anderen hatten wir einen herausragenden Mann für Finanzen. In Warstein hat er sich nicht nur bei der Aufstellung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements einen Namen erarbeitet. Heute ist er erfolgreicher Kämmerer in einer Nachbarkommune.

Den einen zurückzuholen und dem anderen eine Chance zu geben – das ist hohe Qualität für Warstein und spart nebenbei eine Menge Geld. Und genau deshalb werde ich das dem neuen Rat auch vorschlagen.

Jochen Köster
Fraktionsvorsitzender BG Warstein

 
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