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Arrogant und unsensibel: Kreis lehnt Brühne-Antrag des Rates als "Unsinn" ab PDF Drucken
Geschrieben von Elke Ibing   
Ibing Elke.jpgEine schallende Ohrfeige erteilte der leitende Kreis-Baudezernent Winfried von Schröder, am 15.02.11 in der Umweltausschusssitzung des Kreises, den Warsteiner Ratsmitgliedern und damit allen Bürgern der Stadt Warstein. Er tat den Ratsbeschluss der Sonderratssitzung-Steinflug vom 31.01.11 als „völliger Unsinn“ und es „interessiert mich nicht“ ab (Weiteres stand schon in der Presse, siehe auch BG-Tagebuch vom 31.01.2011 Sonderratssitzung "Steinflug Brühne" ).

Als stellvertretendes Mitglied dieses Ausschusses und als Ratsmitglied (im Publikum sitzend) kann ich dieses nicht so hinnehmen. Ich bin entsetzt und nur noch wütend!

Es steht ihnen nicht zu Herr von Schröder, sich in dieser Angelegenheit in so unsensibler und arroganter Art und Weise zu äußern. Als oberster Dienstherr ihrer Abteilung ist dieser Ratsbeschluss von ihnen sachlich und akribisch zu prüfen und dann dazu detailliert Stellung zu nehmen. Sie verkennen offenbar völlig die in diesem Beschluss zum Ausdruck kommende Stimmungslage und den Leidensdruck der gesamten Bevölkerung.
Wir sind das ewige Wegschauen der Behörden leid. Jahrzehnte nur Versprechungen, Zuständigkeiten- hin- und her Geschiebe, fast schon ängstliches Taktieren und die ewig gleichen ausweichenden und teils beschwichtigenden Äußerungen. Dieses gilt auch für die Ausführungen ihres Kollegen Herrn Joswig (Abt. Immissionsschutz).

Einfach beschämend!

Es stellt sich mir die Frage, was eigentlich noch passieren muss, damit die Behörden aus ihrem „Dornröschenschlaf aufgeschreckt werden?!

Elke Ibing
BG Ratsmitglied
Stellvertr. Mitglied im Umweltausschuss des Kreises Soest


 
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