Menu Content/Inhalt
Startseite arrow BG-Standpunkte arrow Mehr Themen als nur fliegende Steine
Mehr Themen als nur fliegende Steine PDF Drucken
Geschrieben von Karl-Heinz Berghoff   
Donnerstag, 30. März 2006
Beitragsinhalt
Mehr Themen als nur fliegende Steine
Martin Arnst (CDU): Leserbrief
Diese Bemerkung des neuen Stadtverbandsvorsitzenden Martin Arnst, gemacht in seiner Antrittsrede anlässlich der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes am Dienstag letzter Woche, ist für mich ein Affront gegen die Anwohner rund um den Piusberg (demnächst auch gegen die Anwohner der Hauptstraße?). Nimmt man die Ängste der Menschen nicht ernst, könnte der „Schuss„ auch einmal nach hinten losgehen.
Was die Verlässlichkeit der CDU angeht, die in eben jener Versammlung besonders hervorgehoben wurde, fragen wir:
Wo ist diese Verlässlichkeit geblieben während der Ratssitzung am 13.02.2006, als sich die CDU bei der Abstimmung über € 50.000 Investitionszuschuss für ein neues Narkosegerät für unser Krankenhaus der Stimme enthalten hat - was einer Ablehnung gleichkommt. Die Mehrheit des Rates hat sich bekanntlich für diesen Zuschuss ausgesprochen.

Doch damit noch nicht genug: Letzten Montag im Haupt- und Finanzausschuss wurde von der CDU der Antrag gestellt, diese bereits zugesagte Summe zurückzustellen.

Begründung: Die Zukunft des Warsteiner Krankenhauses sei nicht mehr gewährleistet. In der gleichen Sitzung wurde - immer noch von der CDU - angeführt , dass man vielleicht noch eine sehr viel größere Summe bereitstellen müsse.
 Soviel zum Thema Zuverlässigkeit.
Der Bundestagsabgeordnete Bernhard Schulte-Drüggelte hätte seinen Ausspruch in besagter Versammlung seinen Kollegen von der CDU besser bereits in der 90er Jahren zugerufen: „Es kommt nicht darauf an die Zukunft vorauszusagen, sondern auf sie vorbereitet zu sein!„ Damals hatte die CDU im Rat der Stadt Warstein die Mehrheit, offensichtlich hatte sie damals jedoch nicht die richtigen Berater.
Der ehemalige Vorsitzende Friedhelm Dostal ist in seinen Ausführungen auf die demographische Entwickelung der Bevölkerung der Stadt eingegangen. Sollte es so kommen, wie von ihm erwähnt, dass in Warstein im Jahr 2020 1151 junge Menschen weniger leben werden, fragen wir uns, ob es sinnvoll ist, im Risse-Gelände ein großes Einkaufszentrum anzusiedeln. Warstein hat nicht das Umfeld, wie zum Beispiel Lippstadt, Soest oder Brilon, das hier einen Ausgleich bringen könnte.

Um eines klarzustellen: Wir haben nichts gegen das Rissegelände -  im Gegenteil, jedoch wäre eine andere Nutzung aus unserer Sicht für Warstein sinnvoller.

Was wir in Warstein unterstützen müssen, sind Handwerk und Mittelstand, um durch Schaffung von Arbeitsplätzen einen Beitrag zur Konsolidierung unseres Hauhaltes zu erreichen.


Für die BG Fraktion
Karl Heinz Berghoff

Weiter: Zeitungsartikel


 
< zurück