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K. Hense: Trinkwasser nicht gefährden PDF Drucken
Geschrieben von Redaktion, Karl Hense   
Donnerstag, 08. März 2007
Per Leserbrief nimmt der ehemalige Fraktionsvorsitzende der BG Warstein, Karl Hense, Stellung zum Bericht in der Westfalenpost vom 6. März 2007. "Ohne Kalk ist kein normales Leben möglich" war dieser Artikel überschrieben, der über die Steinbruch-Besichtigung des CDU-Wirtschaftsrates bei der Westkalk in Warstein berichtet. Gast war auch der scheidende Erste und Technische Beigeordnete der Stadt Warstein, Reinhard Hoffmann.
 
 
 
Leserbrief: Trinkwasser nicht gefährden

Von den Warsteiner Steinbruchbetrieben wird keine Mühe gescheut, uns Bürger davon zu überzeugen, dass der Warsteiner Kalkstein für den Fortbestand der Menschen von großer Wichtigkeit ist. Lange bevor die Firmen hier Kalkstein abbauten, lebten die Warsteiner idyllisch und zufrieden und wurden auch ohne Kalkzahnpasta alt! Mir ist sehr wohl bekannt, dass in bestimmten Bereichen der Wirtschaft nicht auf Kalkstein verzichtet werden kann. Es gibt kaum Städte, wo in so geringer Entfernung Steinabbau in dieser Größenordnung durchgeführt wird. In Warstein wird auch nicht nach der Lebensqualität der betroffenen Bürger gefragt. Noch unverantwortlicher ist der Gedanke eines Abbaus in die Tiefe, wo unser Trinkwasser gewonnen wird. Um die Qualität unseres Wassers werden wir überall beneidet. Wie „verantwortliche Unternehmer" in letzter Zeit mit der Boden- und Wasserverseuchung umgegangen sind, kann man täglich in den Medien erfahren. Es ist auch nicht verwunderlich, dass der Wirtschaftsrat der Sektion Lippstadt/Soest seine Empfehlungen oder Entscheidungen trifft.

Wir Bürger der Stadt wissen, welche gute Qualität unser Wasser hat und wollen kein Wasser aus der Abachtal-sperre oder gar verseuchtes Wasser, das durch skrupellose Unternehmer schädlich für Mensch, Tier und Umwelt ist. Alles, was Wirtschaft bedeutet, muss ausschließlich dem Wohl der Menschen dienen. Auf dem in der WP abgedruckten Bild sind über 30 Personen des oben genannten Gremiums abgebildet. Wenn mich nicht alles täuscht, ist der „noch" erste Beigeordnete der Stadt Warstein in der ersten Reihe zu sehen. Hoffentlich hat er unsere Warsteiner Interessen nachhaltig vertreten.

Karl Hense
Walkenmühle 35
Warstein
 
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