| Suche nach Beigeordnetem: Außer Spesen nichts gewesen |
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| Geschrieben von Redaktion: Jochen Köster | |
Über den aktuellen Stand der Suche nach einem (oder auch zwei) neue(n) Beigeordneten informiert BG-Fraktionsvorsitzender Jochen Köster. Ein Leserbrief Volkert Bahrenbergs (WAL) zum gleichen Thema wurde in einer Zeitung betitelt mit: "Großer Sandkasten-Hickhack". Mit "außer Spesen nichts gewesen" könnte man die Suche ebenso treffend umschreiben. Aber bilden Sie sich bitte selbst eine Meinung:Mit großem Tamtam fordert die Anti-Gödde-Koalition einen neuen Beigeordneten für die Stadt Warstein. Da wird eine Findungskommission einberufen, die zunächst mit einer selbst gestalteten Anzeige einen geeigneten Kandidat finden will. Das Ergebnis kennen wir. Weil niemand gefunden wird, beschließt man die Hilfe eines „Headhunters“ (Personalvermittlers) in Anspruch zu nehmen. Die SPD würde gerne einen ihr bekannten Vermittler beauftragen. Natürlich aus Kostengründen. Was denn sonst? Aus rein sachlichen Gründen fällt die Entscheidung auf ein renommiertes Unternehmen. Dieses legt großen Wert auf seinen guten Ruf und will sich vor keinen politischen Karren spannen lassen. Die neue Kandidatensuche erfolgt per professioneller Anzeige und Direktkontakt. In die Vorauswahl des Personalvermittlers kommen auch die bereits bekannten Kandidaten. Ergebnis: 5 Kandidaten, die sich der Findungskommission stellen. Wie Volkert Bahrenberg von der WAL bereits per Leserbrief bekannt gab, kommt es nun zum Sandkasten-Hickhack. Von den 5 Kandidaten sagen zwei ab. Davon einer, weil wegen der SPD der ursprüngliche Vorstellungstermin platzt. Ein dritter Kandidat sagt nach erfolgtem Vorstellungsgespräch ab, da er lieber Bürgermeisterkandidat in einer anderen Gemeinde wird. Bleiben noch ganze zwei Kandidaten. Für die BG wenig überraschend ist einer der jetzige Kämmerer der Stadt Warstein, Florian Beutler. Übrigens: Dessen Bewerbung lehnte die die Anti-Gödde-Koalition durch Überstimmen der BG im ersten Bewerbungsdurchgang ab. Die Bewerbung käme zu spät - eine rechtlich sehr umstrittene Position. Wenn sich also Florian Beutler in einem Auswahlverfahren einer renommierten Personalvermittlungsagentur bis in die Finalrunde durchsetzt, kann er ja wohl so schlecht nicht sein. Auf jeden Fall nicht um 100.000 Euro schlechter, die ein neuer Beigeordneter jährlich kosten würde. Ganz zu schweigen von einem zweiten Beigeordneten, der aber ebenfalls nicht gefunden wird. Apropos Kosten. Die scheinen für Klaus-Peter Weber (SPD) angesichts der vermeintlichen Chancen durch einem neuen Beigeordneten nicht so wichtig zu sein. Er regte sogar an, darüber nach zu denken, ob mit einer übertariflichen Bezahlung vielleicht bessere Kandidaten gefunden werden könnten. Bleibt festzuhalten: Der Bürgermeister ist an allem Schuld. Aber doch bitte nicht daran, dass zigtausend Euros in erfolglose Bewerbungsverfahren gesteckt werden. Trotzdem möchte ich der Anti-Gödde-Koalition danken. Immerhin wird uns dadurch offiziell bestätigt, dass der von der BG stets favorisierte, jetzige Kämmerer, Florian Beutler, allemal sein Geld Wert ist. Mit freundlichen Grüßen Jochen Köster |
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Über den aktuellen Stand der Suche nach einem (oder auch zwei) neue(n) Beigeordneten informiert BG-Fraktionsvorsitzender Jochen Köster. Ein Leserbrief Volkert Bahrenbergs (WAL) zum gleichen Thema wurde in einer Zeitung betitelt mit: "Großer Sandkasten-Hickhack". Mit "außer Spesen nichts gewesen" könnte man die Suche ebenso treffend umschreiben. Aber bilden Sie sich bitte selbst eine Meinung: