| CDU und SPD: Kein Vertrauen in Gödde |
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| Geschrieben von Redaktion: Jochen Köster | |
| Freitag, 29. September 2006 | |
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Seite 2 von 5 Während unser Bürgermeister sich zu den heftigen Vorwürfen in der Sitzung vornehm zurückhielt, äußerte er sich am nächsten Tag der Presse gegenüber: Gödde sieht sich nur als Sündenbock "Wäre als Spinner vorgeführt worden" Von Armin Obalski WARSTEIN. Schriftlich reagierte der Bürgermeister gestern auf den Vertrauensentzug durch CDU und SPD im Rat. "Ich lasse mich nicht als Sündenbock für die Politik der letzten 30 Jahre anprangern", erklärte Manfred Gödde. Und: Eine Antwort in gleicher Schärfe sei von ihm nicht zu erwarten. Der Tag nach einer teils turbulenten Ratssitzung: Ein wenig gekränkt hört sich die per E-Mail versandte Reaktion des Bürgermeisters darauf an, dass die Politiker darauf verzichtet hatten, erneut seine Visionen zu hören, die für sie "Worthülsen gepaart mit längst bekannten Inhalten und nebulösen Zukunftsaussagen" sind. "Egal, wie ich meine Visionen vorgestellt hätte, es wäre falsch gewesen. Ich wäre garantiert als Spinner und Fantast vorgeführt worden", meint Manfred Gödde und fordert den "mündigen Bürger in Warstein" auf, sich selbst ein Bild von seinen Zukunfsvorstellungen zu machen und sie auf der städtischen Homepage unter www.warstein.de nachzulesen - was allerdings bis gestern Nachmittag noch nicht möglich war. Außer einem Bild Göddes gab es dort nichts zu diesem Thema. Den Vorwurf seiner Kritiker, sich bis heute der konkreten Zustimmung zur Trasse 6ab für die Ortsumgehung zu verweigern, entkräftete der Bürgermeister nicht. Vielmehr räumte er ein, es stimme, dass er mit dieser Tunnellösung nicht glücklich sei. Als Gründe führt er Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit an, die für ihn eine große Rolle spielten. Gegen den Generationenvertrag zum Risse-Gelände habe er seinerzeit wegen der Probleme mit Oberhagen-Abbau und der Folgekosten gestimmt, erläutert der Bürgermeister weiter. Nicht gelten lassen will er auch den Vorwurf, Kontakte mit den Politikern zu meiden. "Man scheint in Ihrer Umgebung froh und dankbar zu sein, möglichst wenig von den ach so schwierigen öder unbequemen Kommunalpolitiker mitzubekommen", hatte Friedhelm Dostal am Montagabend vermutet. Gödde kontert: "Für mich gibt es keine Geheimnisse. Meine Tür steht jedem Ratsmitglied und allen Fraktionen jederzeit offen." Quelle (Westfälische Rundschau, Seite Warsteiner Rundschau vom 27.09.2006) |
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