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Aktionsplan Feinstaub liegt aus PDF Drucken
Geschrieben von Redaktion: Jochen Köster   
Mittwoch, 21. Februar 2007
Gleich an 67 Tagen wurde in Warstein der Grenzwert für Feinstaub (PM10) übertroffen. Dabei darf der Wert von 50 Gramm pro Kubikmeter nur an 35 Tagen überschritten werden. Aus diesem Grund musste die Bezirksregierung Arnsberg einen Aktionsplan ausarbeiten, damit die Belastung der Bürger künftig deutlich reduziert wird.
 
Den Entwurf des Aktionsplans legte die Bezirksregierung jetzt vor. Einwendungen und Anregungen können schriftlich bis zum 26. März 2007 an die Bezirksregierung gerichtet werden.
 
 
Insgesamt enthält der jetzt vorgestellte Aktionsplan 12 Maßnahmen, deren Ziel es ist, die Belastung um durchschnittlich 22% zu senken. Mitgearbeitet haben am Entwurf neben der Bezirksregierung, dem Kreis Soest, der Stadt Warstein auch die IHK, die Westfälische Landeseisenbahn, der Landesbetrieb Straßenbau, das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz und die heimischen Unternehmen der Steinindustrie.
 
Bei allen vorgeschlagenen Maßnahmen seien die Kriterien der Verhältnismäßigkeit berücksichtigt worden. In wie fern der Aktionsplan Rangetriftweg auch die berechtigten Belange der Warsteiner Bürger berücksichtigt, davon kann sich jeder nun selbst ein Bild machen. Der Plan liegt vom 26. Februar 2007 bis zum 12. März 2007 bei der Stadt Warstein im Technischen Rathaus, Schulstraße 7, Zimmer P206, während der Öffnungszeiten aus.
 
Weitere Informationen siehe: Bezirksregierung Arnsberg.
 
Dass dringender Handlungsbedarf zum Schutz der Warsteiner Bevölkerung besteht, beweisen auch die nachfolgenden Bilder. Diese Belästigungen sind leider keineswegs die Ausnahme.
 
 
Staubwolke über Warstein Staubwolke über Warstein
Staubwolke über Warstein Staubwolke über Warstein
  Alle Bilder: Marlies Feldhege
 
 Die Bilder zeigen die Staubquellen Richtung Hohe Liet und Richtung Piusberg. 
 
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