Städtische Drückjagden: BG erwartet Fakten
Geschrieben von Redaktion, Ferdi Kühle   
Ferdi Kuehle.jpgLang und heftig wurde im letzten Jahr darum gestritten, wie der Warsteiner Wald bejagd werden soll. Es wurde schließlich - auch auf Drängen der BG - ein bestehender Beschluss so abgeändert, dass die konkurrierenden Ziele Naturschutz, Holzgewinnung und Jagd zum Wohle der Stadt besser aufeinander abgestimmt werden können. Die zwischenzeitlich durchgeführten Drückjagden werfen allerdings einige Fragen auf, die BG-Ratsmitglied Ferdi Kühle von der Verwaltung beantwortet haben möchte:

Anfrage


Sehr geehrter Herr Gödde,

im vergangenen Jahr wurden im Warsteiner Wald u.W. drei Drückjagden durchgeführt auf Einladung der Stadt Warstein und auch von unserem FoA organisiert. Hierzu stellen sich für uns folgende Fragen um deren zeitnahe Beantwortung wir in schriftlicher Form bitten.

1.    Welcher personelle Aufwand ist für die Vorbereitung und Organisation entstanden, z.B. Sicherung, Treiber, Einteilung der Schussfelder usw. usw? Sicherlich kann man das nicht auf „Euro u. Cent“ beziffern. Aber die Nennung eines ungefähren Betrages dürfte möglich sein.

2.    U.W. wird bei vergleichbaren Veranstaltungen der Landesforsten eine Tagesgebühr erhoben. Vermutlich um eben diese Kosten zu decken. In Warstein geschah dies kostenlos für die Teilnehmer. Ist das so und was ist der Grund dafür?

3.    Nennung der Teilnehmer / Jagdgäste.

4.    Was passiert mit dem erlegten Wild? Welche Erlöse sind aus dem Verkauf von Wildfleisch zu erwarten?

5.    Wie hoch waren die Abschüsse gerade in den Revieren Hirschberg IIa+IIb? Denn dort ist ja die    Stadt Warstein als Eigentümerin für die Einhaltung der Abschusszahlen verantwortlich, da dort im vergangenen Jagdjahr nach Ansicht der Stadt kein Pächter verantwortlich war. Gerade diese beiden Reviere sind ja lt. unserem FoA besonders stark von Wildschäden betroffen.


Für die Ratsfraktion der BG Warstein


Ferdi Kühle
stellv. Bürgermeister
Ratsmitglied