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Kunstrasenplatz Warstein: Hat irgendjemand mal mit den Anwohnern gesprochen? PDF Drucken
Geschrieben von Elisabeth und Bernd Liß   
Elisabeth LißZunächst einmal möchten wir uns als Anwohner des Sportplatzes für den selbstlosen Einsatz der Damen und Herren der SPD-Suttrop bedanken, dass sie sich Gedanken um uns Anwohner machen. Im Gegensatz zu Ihnen haben es anscheinend alle anderen Beteiligten bisher versäumt, dem Lärmschutz uns gegenüber nicht genügend Aufmerksamkeit zu schenken.

Aber Schluss mit der Ironie und eine ernsthafte Frage: Hat irgendjemand der SPD-Suttrop mal mit einem der Herrenbergs-Anwohner gesprochen? Wir vermuten nicht, denn dann wären Sie zu der Erkenntnis gelangt, dass der unerträgliche Staub des Aschenplatzes während der Trockenzeit das Hauptproblem ist. Die große Hoffnung liegt in der Realisierung des Kunstrasenplatzes, denn dann verschwindet die Staubbelastung. Und noch ein Hinweis bezüglich des Lärms, vor dem Sie uns schützen wollen. Die Immissionen bei der ganz in der Nähe gelegenen Sauerlandhalle durch an- und abfahrende Fahrzeuge und laute betrunkene Personen, und das insbesondere mitten in der Nacht, sind wesentlich schwerwiegender und die gleichen Anwohner leben auch damit.

Stecken Sie viel lieber Ihre Energien in Ideen, wie man die Kosten für den städtischen Rasenplatz in Suttrop reduzieren kann. Wir haben uns schon einige Gedanken gemacht, da der Platz unserer Ansicht nach unbedingt erhalten werden muss. Wir könnten uns vorstellen, dass alle Warsteiner Fußballvereine Pflicht– oder Freundschaftsspiele dort mal absolvieren könnten, natürlich auf freiwilliger Basis, oder dass dort eine Stadtauswahl gegen Bundesligavereine spielt oder Turniere dort stattfinden, oder dass er von den Schulen oder von der Leichathletik mitgenutzt wird, usw. Wie man sieht, es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten und hier ist auch die städtische Verwaltung aufgefordert, mitzuwirken.

Elisabeth Liß
Bernd Liß
Anwohner am Herrenberg und Mitglieder der BG-Ratsfraktion

Siehe auch zum Thema Kunstrasenplatz Warstein:
Stellungnahme Elke Ibing, BG-Ratsfrau
Kommentar Warsteiner Anzeiger, Harald Struff, Redakteur

 
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